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Der Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V., der ver.di-Bezirk Berlin und der Deutsche Gewerkschaftsbund Bezirk Berlin-Brandenburg haben sich in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (mbr) entschlossen, eine gemeinsame Initiative gegen Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus in Betrieben zu starten. Die Initiative „Handeln statt Wegsehen“ soll dabei insbesondere auf die besonderen Bedürfnisse kleiner und mittlerer Betriebe und die von Berufsschulen eingehen und ihnen die Möglichkeit geben, Ausbilder/-innen, Lehrer/-innen aber auch Geschäftsleitungen und Arbeitnehmervertreter/-innen in die Lage zu versetzen, sich mit dieser Problematik im betrieblichen Alltag bzw. im Schulunterricht zu befassen.
Die Unterstützungsleistungen umfassen dabei gleichermaßen Materialien, die durch die Initiative zur Verfügung gestellt werden, wie auch die Möglichkeit ,unbürokratisch Workshops zu vermitteln. Sie unterstützt aber auch bei der Planung von Besuchen in der KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen. Getragen wird die Initiative mittlerweile auch durch die Industrie- und Handelskammer zu Berlin sowie die Handwerkskammer Berlin.
Unser gemeinsamer Kodex lautet:
Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus haben in unserem Betrieb keinen Platz!
Wir tolerieren keine diskriminierenden Äußerungen oder körperlichen Angriffe, zum Beispiel wegen Hautfarbe, Religion, Nationalität oder sexueller Orientierung!
Wir stehen für Gleichbehandlung und Achtung der Menschenwürde ein! |