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Warum noch eine Initiative?

Ein Kollege aus Ihrem Betrieb trägt häufig

T-Shirts mit der Aufschrift 1488 oder Hermannsland; immer wieder höre ich eine Kollegin rufen: „Ich bin doch nicht dein Bimbo!“; und bei der Weihnachtsfeier stellt sich heraus, dass ein Kollege aus dem Nachbarbüro in der rechtsextremen Szene aktiv ist: Auch Betriebe und Berufsschulen sind Orte, an denen wir auf unterschiedliche Weise mit rassistischem Verhalten konfrontiert sind.

Der Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V., der ver.di-Bezirk Berlin und der Deutsche Gewerkschaftsbund Bezirk Berlin-Brandenburg haben sich im Jahr 2008 in Kooperation mit der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin (MBR) zusammengeschlossen, um Betriebe und Berufsschulen zu ermutigen, sich im beruflichen Alltag gegen Diskriminierung zu engagieren. Seither sind der Initiative zahlreiche weitere Partnerinnen und Partner beigetreten.

Ihr gemeinsamer Kodex lautet:

 

„Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus haben in unserem Betrieb keinen Platz! Wir tolerieren keine diskriminierenden Äußerungen oder körperlichen Angriffe, zum Beispiel wegen Hautfarbe, Religion, Nationalität oder sexueller Orientierung! Wir stehen für Gleichbehandlung und Achtung der Menschenwürde ein!“

Einen bedruckten Stoffbeutel mit zahlreichen Hintergrundinformationen, rechtlichen Möglichkeiten und Handlungstipps erhalten Betriebe, Unternehmen und Berufsschulen kostenlos. Außerdem bietet die Initiative Workshops, Argumentationstrainings und umfangreiche Beratung an. Sie können sich an die Initiative wenden, wenn sie gegen konkrete rassistische Vorkommnisse in Ihrem Betrieb aktiv werden oder präventiv handeln wollen.

Den kostenlosen Infobeutel erhalten Sie hier:
Handeln statt wegsehen
c/o Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V.
Mehringdamm 48
10961 Berlin